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Cala Saona

Außerhalb der Saison ist diese wunderschöne Badebucht im äußersten Westen Formenteras gerade bei den Einheimischen sehr beliebt. Ein großer und glänzend weißer Sandstrand trifft hier auf glasklares Wasser. Die Sonnenuntergänge an diesem Strand sind spektakulär und zählen zu den schönsten der Insel. In der Hauptsaison gleicht diese Bucht leider eher einem großem Freibad mit allem erdenklichen Strandkomfort. Das bunte Treiben in der seichten Bucht scheint für Familien genau das Richtige zu sein, für den romantischen Pärchenausflug ist es zur Hauptsaison eher weniger geeignet. Einen Besuch ist die Bucht von Cala Saona aber auf jeden Fall wert. Eine Strandbar, ein Restaurant und ein Hotel sind die einzigen urbanen Zeichen, die in dieser sonst eher menschenleeren Gegend auf Lebendigkeit schließen lassen und die sich nach beiden Seiten erstreckende Küste lädt zu spannenden Erkundungen ein. In nördlicher Richtung erstrecken sich die Naturschwimmbecken Punta Pedrera, einem alten Steinbruch, in dem die Römer Kalkstein zum Bau von Häusern gewannen. Auch mit einem geliehenem Motorboot lässt sich die Bucht von Cala Saona bequem erreichen. Die ansässigen Tauchschulen nutzen die Küste, um Touren zu den Höhleneingängen zu unternehmen, die teilweise 9 Meter unter der Wasseroberfläche liegen.

Die Sonnenuntergänge an der Cala Soana
 zählen zu den schönsten der Insel
Von San Francisco aus kommend Richtung Cap de Barbária geht es rechts Richtung Cala Saona ab. 

Punta Pedrera - Die Naturschwimmbecken

In diesem imperialen Steinbruch, aus dem die Römer Kalkstein zum Bau von Häusern abtrugen, schlug das Meer über die Jahre eine faszinierende Landschaft in die Felsen. Wer absolute Ruhe sucht und auf Sand unter dem Hintern einmal verzichten kann, sollte die glasklaren Naturschwimmbecken im Norden Formenteras unbedingt erkunden. In etlichen Felsspalten und Vorsprüngen ist immer ein einsamer Platz zu finden, in dem man stundenlang verweilen kann, ohne eine Menschenseele zu treffen. Im Mai kann man hier mit vorbeiziehenden Delphinen schwimmen und auch für Taucher ist dieser Ort ein Paradies, denn bei Cala Saona erreicht man die Landzunge Punta Rasa, die eine faszinierende Unterwasserhöhlenwelt bereit hält. Eine Tauchbegleitung ist hier notwendig, der Eingang zur Höhle befindet sich nämlich 9 Meter unter dem Meeresspiegel. In ihrem Inneren kann man in einer Luftblase wieder auftauchen und die Steilküste von innen erkunden. 

Die Punta Rasa Höhlensysteme sind nur mit dem Boot zu erreichen, die Naturschwimmbecken des Römersteinbruchs erreicht man folgendermaßen: Aus San Francisco kommend in Richtung La Savina, kurz hinter Kilometer 1 links Richtung Can Marroig, nach ca. 350 Metern wieder rechts auf die Sandpiste. Hinter den Pinienwäldern von Can Marroig beginnt die Felsenlandschaft. Genug Wasser und Verpflegung mitnehmen!




Übrigens:
Das ehemalige Weingut Can Marroig verfügt über öffentliche Picknickplätze und schattige Grillstellen, die gerne von Einheimischen und kleineren Hippiegrüppchen zum Verweilen genutzt werden. Ein idealer Ort für einen kleinen Snack mit der Familie oder mit Freunden. Im Sommer ist es verboten Feuer zu machen.